Abschied von Guatemala

Unsere zehnte gemeinsame Reise geht ihrem Ende entgegen. Gestern sind wir mit dem Shuttle von Monterrico zurück nach Antigua gefahren. Eine kurzweilige Fahrt, da mit uns zwei weitere Deutsche diesen Weg gewählt hatten. Der Clou: Wir sind uns wohl schon in den 80ern über den Weg gelaufen, den kreativsten Zeiten der freien Münchener Theaterszene in den Theaterhallen in der Dachauer 128 – Bernd in der Negerhalle von Bonger Voges  und ich in der ETA-Halle von Gerd Neuner, Cosy meint sich an Begegnungen im Schwabinger Mutti-Bräu zu erinnern. Die Welt ist ein Dorf… Weiterlesen

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Vollmond-Untergang

Um 5.15 Uhr holt uns Sender Salvador ab und marschiert mit uns und einem kanadischen Pärchen zum Bootssteg bei den Mangroven am anderen Ende des von Monterray. Heute ist Vollmond und wir wollen den Untergang des Mondes und den Sonnenaufgang in den Mangroven erleben. Weiterlesen

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Die Schildkröten von Monterrico

Die Schildkröten-Aufzuchtstation von Monterrico der Universidad de San Carlos de Guatemala (USAC) entpuppt sich als vielseitiges Sanktuarium für mehrere Tierarten. Sender Salvador führt uns durch die Anlage des Reserva Natural de Usos Múltiples Monterrico. In künstlichen kleinen Teichen werden tropische Knochenhechte (Atractosteus tropicus) aufgezogen, die aufgrund ihres schmackhaften Fleisches und ihrer langsamen Fortpflanzung ins Hintertreffen geraten sind. Der Rückgang der Mangroven an der Pazifikküste Guatemalas tut sein Übriges, die Bestände dieses Raubfisches zu dezimieren. Weiterlesen

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Spontane Richtungsänderung

Nächster Stopp Honduras? Geplant ist ein Besuch der Ruinen von Copan. Zwei Möglichkeiten von Panajachel aus: 1,5 Tage Reisezeit mit öffentlichen Bussen, einer Übernachtung in Antigua und morgentlicher Weiterfahrt um 4 Uhr früh. Alternative Private Car oder Uber in 7 Stunden Fahrzeit, direkt, aber teurer. Wir entscheiden uns für die schnellere Variante. Oswaldo holt uns bei fast wolkenlosem Himmel pünktlich um 9.30 am Hotel ab. Weiterlesen

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Ein Märtyrer und ein seltsamer Heiliger

Ein letztes Mal fahren wir mit dem Boot über den Atitlán-See, diesmal nach Süden. In einer Ausbuchtung des Vulkansees befindet sich das Dorf Santiago Atitlán. Hier wohnen vor allem Indios der Maya-Stammesgruppe der Tzutuhil. Bekannt ist es für den Lokalheiligen Maximón und den vor ein paar Jahren seliggesprochenen katholischen Märtyrer Stanley Rother. Weiterlesen

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Graffitis und Webstühle

Wir machen weiter, wo wir gestern aufgehört haben, tuckern mit dem Boot nach San Pedro und nehmen von dort ein TukTuk nach San Juan de Laguna. Zwei Dinge interessieren uns hier: die Webereien und die Wandmalereien. Unweit der katholischen Kirche entdecken wir den kleinen Laden einer Kooperative von Müttern von Kindern mit Down-Syndrom (Artesanias Hermanos Down). Sie finanzieren die Arzt- und Behandlungskosten mit dem Verkauf der Webarbeiten und bestickten Huipil. Letzteres ist eine Art Bluse, wie sie von den meisten indigenen Frauen Mittelamerikas getragen wird. Weiterlesen

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Spanischkurs gesucht

Hart schlagen die Brecher gegen den Rumpf des Barco Público. Wir schippern von Panajachel nach San Pedro auf der gegenüberliegenden Seite des Atitlan-Sees. Zwanzig Minuten dauert der wilde Ritt gegen den Wind. Bereits vor unserer gemeinsamen Rundreise hat Cosy einen 14tägigen Spanischkurs in Oaxaca gemacht. Den will sie nach meiner Abreise in einer Woche weiter vertiefen. Weiterlesen

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Entspannt zwischen Vulkanen

Unser Quartier für die nächsten Tage liegt zwar an der quirligen Zugangsstraße zum Strand von Panajachel. Wie so oft den letzten Wochen öffnet sich hinter dem Tor eine eigene Welt. Eine Oase der Ruhe und der Entspannung. Und genau das gönnen wir uns jetzt auch. Die drei Vulkane am Atitlan See sind das eine, die thermalen Quellen in dieser Gegend das andere. Und eine davon befindet sich auf dem Gelände unseres Hotels. Weiterlesen

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Markt in Chichicastenango

Über Nacht haben sich die Verkaufsbuchten aus plastiküberdachten Holzstangen mit Waren gefüllt. Die Farbenpracht der angebotenen Textilien und Schnitzereien spiegelt sich in einem Großteil der Käuferinnen, Indiginas, die stolz ihre Trachten tragen. Der Markt gilt als der größte in Mittelamerika und lockt entsprechend viele Menschen aus der Umgebung an. Weiterlesen

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Der Schamane von Chichicastenango

Von dem touristisch schon sehr „geprägten“ Antigua machen wir uns auf den Weg zu den die weniger besuchten Orten im Hinterland. In Chichicastenango werden wir fündig, sogar mehr als wir gedacht haben. Aber der Reihe nach. Ein Uber-Fahrer – bequem über die App gebucht und 5 Minuten später bereit zur Abfahrt– bringt uns in knapp 2 Stunden dorthin. Die Gegend wird schnell bergiger, bald schlängelt sich die Straße in Serpentinen zu dem auf 2.000 Höhenmetern gelegenen Bergdorf. Auf dem letzten Drittel der Strecke glaubt man sich fast in den Alpen. Doch halt: die Pondorosa Ranch, Maisfelder zwischen hohen Kiefern und winkende Kinder am Straßenrand rücken das Bild schnell wieder zurecht. Weiterlesen

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